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Auch Südschweden ist ein schönes Urlaubsziel
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Wichtige Hinweise für Sie
Mit
dem PKW in Polen
Ganz wichtig für
Autofahrer:
In Polen fährt man
immer, auch tagsüber mit Licht. Dies ist seit
diesem Jahr
vorgeschrieben.
Neue Tempolimit in geschlossenen
Ortschaften.
Tagsüber gilt ab sofort nur noch Tempo 50.
Nur noch in der Zeit von 23 bis 5 Uhr früh darf man bis zu 60 km/h schnell
fahren -sofern es keine anderes lautenden Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten.
Es wird kontrolliert.
Verkehrsvorschriften
in Polen
Straßenverhältnisse
Pannenhilfe
Verhalten
bei Verkehrsunfällen
Ein in Deutschland gemeldetes
Fahrzeug darf nicht von einer Person gefahren werden, deren Wohnsitz in Polen
liegt (auch wenn es der Zweitwohnsitz ist). Bei einer Kontrolle kann das Auto
eingezogen werden. Es besteht dann der Verdacht, dass das Fahrzeug nicht legal
nach Polen eingeführt wurde.
Einbruch,
Diebstahl
Einreisebestimmungen
Einreise
Zollbestimmungen
Waffen
Hunde
und Katzen
Wichte
Adressen
-
Sicher
reisen in Polen
Vorurteile wirken lange nach, und so ist es kaum verwunderlich, wenn am
Stammtisch, aber auch in manchen offiziellen Veröffentlichungen Polen noch als
besonders unsicher bezeichnet wird. In der Praxis nimmt das Land bezüglich der
Kriminalität heute einen guten Mittelplatz in Europa ein. Bei Auto- oder
Taschendiebstählen gehen die Zahlen seit Jahren deutlich nach unten, was auf
bessere Vorbeugeprogramme und auch veränderte Arbeitsweisen der Polizei zurückzuführen
ist. Erst kürzlich veröffentlichte der Gesamtverband der deutschen
Versicherungswirtschaft seine Jahresstatistik, nach der im Jahr 2001 rund 4.500
Fahrzeuge aus Deutschland in Polen gestohlen wurden, das sind immerhin rund 25
Prozent weniger als zwei Jahre zuvor. l
-
Die
Notrufnummern sind in ganz Polen gleich. Sie sind kostenlos von den öffentlichen
Telefonzellen anzuwählen:
Polizei:
Feuerwehr:
Rettungsdienst:
Pannendienst:
Touristischer
Notruf
|
997
Handy 112
998
999
981
0800200300
+48226015555
|
-
Postämter
sind in der Regel montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr geöffnet, einige Ämter
in großen Städten haben rund um die Uhr offen. Sie verfügen über
Kartentelefone und verkaufen Telefonkarten.
Eine Postkarte oder ein Standardbrief nach Deutschland kosten
1,90 Zloty (Stand Juni 2002).
-
Die
Netzspannung beträgt 220 Volt, die Steckdosen entsprechen der Euro-Norm.
-
Das
polnische Telefonnetz wird zur Zeit weiter ausgebaut und modernisiert. Das
hat zur Folge, dass sich Anschluss- und Vorwahlnummern ändern können. Die
Telefonauskunft hat landesweit folgende Nummern:
913 für das Ortsnetz
912 für Fernverbindungen
In den Städten und Ferienzentren gibt es viele öffentliche Telefonzellen.
Hierfür sind Telefonkarten mit 25, 50 oder 100 Einheiten in Postämtern,
bei Tankstellen sowie in vielen Hotels und Kiosken erhältlich. Vor der
ersten Benutzung der Karte muss eine perforierte Ecke abgebrochen werden,
erst dann nimmt das Gerät sie an.
Die digitalen Funktelefonnetze sind fast flächendeckend aufgebaut.
Mobiltelefone für die D- und E-Netze können deshalb fast überall in Polen
genutzt werden.
Für die Verbindungen von Deutschland nach Polen lautet die Landesvorwahl:
0048. Von Polen nach Deutschland muss die Landesvorwahl 0049 gewählt
werden.
-
Gelegentlich
sind
öffentliche Toiletten mit einem Kreis für Damen und einem Dreieck für
Herren gekennzeichnet. Für die meisten öffentlichen Toiletten, auch in
Restaurants, ist eine kleine Gebühr zu zahlen.
- Es gilt wie in Deutschland
die mitteleuropäische Zeit (MEZ).
-
Die
ärztliche und zahnärztliche Versorgung in den polnischen Städten und
Ferienzentren ist gut. Fachärztliche Hilfe findet man in Ambulatorien und
Krankenhäusern. Auch die Ärztegenossenschaften und zahlreiche Privatpraxen
erteilen medizinische Hilfe. Es gibt kein Sozialversicherungsabkommen
mit Deutschland. Deshalb müssen alle Kosten zunächst vor Ort gezahlt
werden. Nur die Erste Hilfe ist kostenfrei. Da Kosten von deutschen
Versicherungen meist nicht zurückerstattet werden, empfiehlt es sich, eine
private Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Insbesondere in
den Städten nahe der Grenze zu Deutschland finden sich Kliniken für Zahnbehandlungen
und kosmetische Chirurgie mit deutschsprachigem Personal. Das Netz
der Apotheken ist sehr eng geknüpft. Sie führen Arzneimittel aus
polnischer und internationaler Produktion. Da Spezialarzneimittel oft erst
bestellt werden müssen, empfiehlt es sich, diese mitzunehmen.
-
Zwar
gibt es immer mehr öffentliche Gebäude und Hotels mit
behindertengerechten
Aufgängen und Einrichtungen, doch die Reise mit öffentlichen
Verkehrsmitteln ist oft noch problematisch. Deshalb wird Rollstuhlfahrern
die Anreise mit dem eigenen Pkw empfohlen
-
Ein
Ladenschlussgesetz gibt es in Polen nicht. Supermärkte in Städten und
Touristenzentren haben oft werktags von 6 bis 22 Uhr und an den Wochenenden
bis 13 Uhr geöffnet, manchmal auch länger. Kaufhäuser öffnen in der
Regel werktags von 9 bis 20 Uhr. Souvenirläden sind meist werktags von 9
bis 19 Uhr offen.
Einkaufsmärkte an der Grenze zu Deutschland haben ganzjährig geöffnet;
in der Regel beginnt der Verkauf täglich ab 8 Uhr. Märkte mit frischem
Obst und Gemüse beginnen in den Großstädten oft schon um 6 Uhr früh und
werden vor Mittag bereits abgebaut.
Die
kleinen Läden für Lebensmittel (Delikatesy) haben teilweise jedoch bis
21.00/22.00 Uhr geöffnet (auch Samstags). Dort bekommt man Brötchen, Wurst und
Käse, Getränke, Kosmetika, eigentlich fast alles. Auf dem Lande sind auch
AGROL-Läden zu finden, die oft schon ab 6.00/7.00 Uhr morgens geöffnet haben
und auch teilweise Sonntag(-Vormittag) offen sind. Kleinere Läden haben um die
Mittagszeit geschlossen
-
Die meisten
Banken (viele mit Geldautomaten!) haben Mo-Fr von 8.00/9.00 bis 17.00/18.00 Uhr
geöffnet (Sa: bis 14.00 Uhr).
-
2003
gibt es folgende Feiertage
-
01. Januar: Neujahr
- Ostermontag
- 01. Mai: Tag der
Arbeit
- 03. Mai:
Nationalfeiertag (in Erinnerung an Verfassung von 1791)
- Fronleichnam (10
Tage nach Pfingstsonntag)
- 15. August: Maria
Himmelfahrt
- 01. November:
Allerheiligen
- 11. November:
Unabhängigkeitstag (1918)
- 25./26.
Dezember: Weihnachten
-
Ferientermine

2002/2003 gilt folgende Ferienreglung:
28.10.-03.11.02 Herbst (je nach Region)
23.12.-05.01.03 Winter 2002/2003
17.04.-21.04.03 Ostern
13.06.-31.08.03 Sommer
-
Knigge
Da die Polen ein von Natur aus sehr patriotisches Volk sind,
sollte man sich mit abschätzigen Bemerkungen etwa über die wirtschaftliche
Rückständigkeit oder die Kriminalitätsrate zurückhalten. Die Kirche ist eine
Grundfeste des polnischen Staates. Daher sollte man alle Äußerungen, die
blasphemisch oder antikatholisch wirken könnten vermeiden.
Vorteilhaft für Besucher aus Deutschland ist es, wenn man sich der
polnischen Ortsbezeichnungen für einstmals deutsche Städte bedient.
Eine Besonderheit der polnischen Begrüßungszeremonien ist der Handkuss,
wobei der Handrücken der Dame nicht mit den Lippen berührt werden darf.
Vielmehr ist es nur die Andeutung eines Kusses, mit dem Frauen begrüßt
werden. Unter Männern gibt man sich die Hand. Bei der Anrede ist die
Variante Pani (Frau) oder Pan (Herr) plus Vornamen üblich. Der Nachname
bleibt unerwähnt. Bei leitenden Persönlichkeiten nennt man statt des
Vornamens den Titel, zum Beispiel Prezes (Vorstand) oder Dyrektor
(Direktor). Bei formellen Gesprächen oder im Geschäftsleben wird der Titel
auch allein benutzt.
Besucher sollten sich besonders zu Ostern vorsehen. Denn der Ostermontag ist
in Polen der "Tag des Wassergießens" ("Smigus Dyngus"): Überall in den
Straßen wird man vorrangig von Jugendlichen mit Wasser bespritzt, wobei die
Menge zuweilen in Eimern gemessen werden kann
-
Essen und
Trinken
Die eigentliche Hauptmahlzeit wird gegen 15 Uhr gegessen. Sie setzt sich
traditionell aus mehreren Gängen zusammen. Als Vorspeise wird häufig eine
Suppe angeboten, beispielsweise die saure Mehlsuppe mit Wurst (zur) oder
Rote-Bete-Suppe (barszcz). Im Hauptgang gibt es Fleisch oder auch Fisch. Auf
jeden Fall gehören traditionell Kartoffeln dazu. Als Dessert gibt es
beispielsweise Käsekuchen oder Obst. Das Abendessen wird oft in der Zeit von
18 Uhr bis 20.30 Uhr eingenommen.
-
Das wohl
bekannteste polnische Gericht ist jedoch
Bigos.
Hier eine Edel-Variante zum Nachkochen.
Zutaten:
1 kg Sauerkraut
300 g Weißkohl
5 g getrocknete Pilze
250 g Schweinefleisch (ohne Knochen)
250 g Kalbfleisch
250 g Wurst
100 g Räucherspeck
50 g frischer Speck
50 g Zwiebeln
1 Esslöffel Mehl
100 g Backpflaumen
50 g Tomatenpüree
1 Glas Rotwein
Salz, Pfeffer, Wachholderbeeren, 2 Lorbeerblätter
Zucker
Paprika
Zubereitung:
1. Das Sauerkraut fein schneiden, mit wenig kochendem Wasser übergießen und
1 Stunde garen.
2. Den Weißkohl hobeln und mit wenig kochendem Wasser übergießen. Zusammen
mit den fein geschnittenen Pilzen etwa 30–40 Minuten garen.
3. Das Fleisch waschen, abtropfen, in Würfel schneiden, salzen und in etwas
Fett von allen Seiten anbräunen.
4. Zusammen mit dem gewürfelten Räucherspeck, Wachholderbeeren,
Lorbeerblättern und Tomatenpüree zum Sauerkraut geben und etwa 40 Minuten
dünsten.
5. Den frischen, gewürfelten Speck auslassen, die Speckgrieben dem Bigos
zugeben.
6. Im zerlassenen Fett die klein geschnittene Zwiebel dünsten, Mehl zugeben
und Mehlschwitze zubereiten.
7. Den Weißkohl mit dem Sauerkraut vermengen und mit der Mehlschwitze
binden. Mit geschnittenen Backpflaumen verfeinern.
8. Die in Scheiben geschnittene Wurst zum Kraut geben.
9. Alles langsam dünsten. Rotwein dazugeben.
10. Mit Salz, Pfeffer, Paprika, eventuell etwas Zucker abschmecken. 11. Mit
Petersilie bestreuen und mit frischem Gebäck servieren.
Tipp:
Es können auch verschiedene Bratenreste zugegeben werden. Bigos kann man
auch nur aus Sauerkraut zubereiten. Es schmeckt nach mehrmaligem Aufwärmen
am besten. Das Rühren nicht vergessen, denn Bigos brennt leicht an!
Einige Spezialitäten
Kaffee
Kaffeetrinker
aufgepasst! Nicht nur in Lyck, in ganz Polen gilt: wer einen "Kawa"
(Kaffee) bestellt, bekommt einen unfiltrierten polnischen Kaffee. Doppelte Menge
Kaffeepulver (kein löslicher Kaffee, kein Kaffeefilter!) in eine Tasse, heisses
Wasser darauf - fertig. Sehr gewöhnungsbedürftig. Ändert sich aber allmählich.
Landestypische Waren
In Polen sind häufig Produkte aus Holz, Silber oder Bernstein zu entdecken. Das
traditionelle Handwerk wird in einigen Gegenden noch sehr gepflegt. So können
überall Souvenirs und Andenken gekauft werden, beispielsweise Schnitzereien und
kunstvoll bemalte Eier in den Krakauer Tuchhallen sowie Salzfiguren im
Salzbergwerk Wieliczka. In Zakopane oder Krakau gibt es Waren aus Schafwolle und
Schafskäse. Regionale Spezialitäten wie Wurst, Wodka oder Honigwein sollten sich
Touristen keinesfalls entgehen lassen.
Landkarten
Eine
sehr gute Karte von Masuren bietet der Höfer-Verlag im Maßstab 1:200.000 an.
Die Karte ist zweisprachig und stellt sowohl den alten deutschen Namen, wie auch
den heutigen polnischen Namen selbst kleiner Gemeinden dar. Vorsicht jedoch bei
den eingezeichneten Strassen. Die Strassenführung ist zwar stimmig, die Art der
Einzeichnung sagt jedoch nichts über die Qualität der Strasse aus. Normale
Verbindungsstrassen entpuppen sich in Masuren oftmals als reine Feldwege. Die
Karte ist in jedem guten Buchladen unter der ISBN-Nummer 3-931103-15-3 erhältlich.
Literatur,
Reisebücher
Es
gibt mittlerweile sehr viel Literatur über Polen und auch Reisebeschreibungen.
Wir können da keine speziellen Angebote machen. Fragen Sie Ihren Buchhändler
oder orientieren sie sich unter:
http://www.schwarzaufweiss.de
Diese
Informationen stellen wir Ihnen Dank Unterstützung vom Polnischen
Fremdverkehrsamt in Berlin zur Verfügung. Wir bitten Sie freundlich, sich
in Einzelfragen mit dem Polnischen Fremdverkehrsamt (Marburger Straße 1,
10789 Berlin; Tel. (030) 210092-0, Fax: (030) 21009214) in Verbindung zu
setzen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir keine rechtliche
Verantwortung für hier angegebene Informationen übernehmen können
www.poleninfo.de
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